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Ballroom im Jüdischen Gemeindehaus
Fasanenstr. 79-80, Berlin-Charlottenburg
U+S Zoologischer Garten, S Savignyplatz
Die Konzerte beginnen jeweils um 21 Uhr, Einlaß ist ab 20 Uhr
Vorverkauf 25,- DM, Abendkasse 30,- DM,
für die Konzerte mit Avraham Fried und Piamenta jeweils 30,- / 35,- DM

über den Ballroom 1997


Avraham Fried
11. November 1997 | Dienstag | 21 Uhr
12. November 1997 | Mittwoch | 21 Uhr

azoy! / Robin Hirsch
13. November 1997 | Donnerstag | 21 Uhr

Mark Aizikovitch / Igor Jedlin
17. November 1997 | Montag | 21 Uhr

Hasidic New Wave
18. November 1997 | Dienstag | 21 Uhr

Heinrich Graetz: Die Konstruktion der Jüdischen Geschichte
19. November 1997 | Mittwoch | 19 Uhr | Eintritt frei

Atzilut: the Fourth World
19. November 1997 | Mittwoch | 21 Uhr

Piamenta Band
20. November 1997 | Donnerstag | 21 Uhr

Ricardo Peredo Wende: Alan-Ginsburg-Videoinstallation
11. - 20. November 1997

 

Durch das Programm führen:
Eleanor Reissa und Zalmen Mlotek
Zalmen Mlotek ist eine der größten Autoritäten osteuropäisch-jüdisch-traditioneller Musik. Er ist musikalischer Leiter wichtiger Broadway und Off-Broadway Produktionen mit jüdischer Musik. Mit ihm treten alle führenden Solisten der jiddischen Musikszene in den USA und Westeuropa auf. So auch die Amerikanerin Eleanor Reissa. Neben ihrem großen Engagement für das jüdische Theater führte sie Regie beim Broadway Revival von "My Fair Lady" mit Richard Chamberlain in der Hauptrolle.
Als "Mistress of Ceremonies" wird sie durch den Ballroom führen und zusammen mit Zalmen Mlotek alle jene Löcher stopfen, die der Ballroom zwischen den Präsentationen haben könnte aber nicht haben wird, dank dieser beiden Magier der jiddischen Musik.

 

mehr zu den einzelnen Konzerten:

 

Avraham Fried
11. November 1997 | Dienstag | 21 Uhr
12. November 1997 | Mittwoch | 21 Uhr
Durch das Programm führen Eleanor Reissa und Zalmen Mlotek

Jüdischer Gottesdienst hatte zu allen Zeiten auch spontane Elemente. Der New Yorker Avraham Fried ist der Gegenpol zu Lewi Levandosvski, dem jüdisch-preußischen Komponisten jüdischer Gebetsmusik. Die Welt der chassidischen, d. h. spontanen osteuropäischen Gebetsmusik hat er mit den Mitteln der Rock- und Popmusik unserer Zeit neu erschlossen. Es entsteht etwas nie Gehörtes, das zugleich traditionell ist. Hört man seine Melodien als jüdischer Hörer, meint man etwas zu hören, das man schon immer kannte und doch nicht. Hört man seine Arrangements, meint man etwas zu hören, das man noch nie gehört hat und doch kennt. Avraham Fried ist ein an der altfrommen Lebensweise festhaltender Sänger - vielleicht ein Hassar, ein Kantor - auf alle Fälle einer, der mit seinen Gesängen einen Weg, einen jüdischen Weg, von sich zu Gott und wenn er erfolgreich ist, von seinen Hörern zu Gott schafft.

 

azoy! / Robin Hirsch
13. November 1997 | Donnerstag | 21 Uhr

azoy!
... so ist es! Die Gruppe hat sich der Pflege und Weiterentwicklung des klassischen jiddischen Liedguts verschrieben. Puppa Assayag, Vincent Busson, Daniel Elbaz, Raymond Halbeisen und Yves Weyh spielen die klassischen Instumente Klarinette, Geige, Akkordeon und Kontrabaß.

Puppa Assayag wurde in Berlin geboren und ist Tochter der angesehenen altfrommen jüdischen Familie Slodnizki, die als "displaced persons" nach der Befreiung Berlins zu den Gründern der Nachkriegsgemeinde gehörten. Sie lebt heute in Straßburg. Ihr dort gegründetes Ensemble schöpft aus der Tradition orthodoxen Judentums. Sie gehört zu denen, die geprägt sind vom Aufbau nach dem Untergang, die einerseits ihr jüdisches Homeland und ihre auf wenige Personen beschränkte Familie wiederfanden und anderseits den Weg zur nichtjüdischen Mehrheitsgesellschaft Berlins und später Straßburgs.

azoy! ist ein Experiment, das zu einer europäischen Erfolgsgeschichte gehört, die vielleicht wieder zu jüdischem Leben auf dem alten Kontinent führt. Puppa und ihre vier Musiker vollbringen das Kunststück, den Bogen vom Schtetl der Alten Welt zum Manhatten der Neuen Welt zu spannen.

 

special guest: Robin Hirsch
Der New Yorker Robin Hirsch wird bei den diesjährigen Kulturtagen gleich zweimal auftreten. Der Autor, Verleger, Schauspieler, Regisseur und Inhaber des Cornelia Street Cafés hat ein Buch verfaßt, das seine Verbindung mit Berlin unter Beweis stellt: "Last Dance at the Hotel Kempinski", bringt die Geschichte seiner Familie und seine eigene Geschichte zu Papier, ohne Papier zu verschwenden. Robin Hirsch ist ein amerikanischer Jude, der nicht in Berlin geboren ist, und doch ein Berliner Jude. Er hat keinen Koffer in der ehemaligen Reichshauptstadt. Wahrscheinlich kennt er sie nicht einmal - und doch scheint er hier zu Hause zu sein, ohne sein Zuhause in der Cornelia Street jemals aufgegeben zu haben. In seinem Vortrag in der Kunstbibliothek wird Robin Hirsch sein aktuelles Deutschlandbild vermitteln.

Im Ballroom der Jüdischen Gemeinde tritt die Gruppe "azoy!" vor und nach Robin Hirsch auf. Sein Solo "Kinderszenen" stammt aus einem Zyklus von insgesamt sechs Performances, die sich der eigenen Geschichte widmen. Jede dieser Performances spricht und steht für sich selbst. Zusammen zeichnen sie das bewegte, bewegende Porträt seiner Familiengeschichte in ihren vielen Facetten. Die Familie Hirsch entkam 1938 um Haaresbreite den Nazis in Berlin. Die "Kinderszenen" sind im London des Blitzkrieges anzusiedeln, wo Hirsch geboren wurde. Durch seine Erinnerung und mit den Mitteln des Theaters bringt dieser herausragende Künstler die mysteriösen Seiten der Existenz zum Leben.

Hirschs Leben ist so paradox und gleichzeitig ganz normal, wie das Leben eines jeden Kaffeehausbetreibers in New York, der außerdem Intendant einer Kleinkunstbühne für große Kunst ist. Wer in diesem Café nicht an Wunder glaubt, ist kein Realist. Robin Hirsch spielt und spricht in englischer Sprache.

 

Mark Aizikovitch / Igor Jedlin
17. November 1997 Montag | 21 Uhr

Szenen aus "Tewje, der Milchiker", mit Mark Aizikovitch
Jiddisches Liedtheater nach dem Roman von Scholem Alechem

Mark Aizikovitch ist ein russisch sprechender jüdischer Zuwanderer der Berliner Gemeinde. Als Sänger russischer Romanzen wurde er in der ehemaligen Sowjetunion zum Star. Von Berlin aus hat er als Spezialist für osteuropäisch-jiddische Musik europaweit Beachtung und Anerkennung gefunden. Er verbindet höchste Professionalität mit jüdischer Empfindung und russischer Herkunft in einer Weise, die jeden Integrationstheoretiker faszinieren muß.

Beim Abschlußkonzert der Jüdischen Kulturtage 1996 begeisterte er mit russischen Romanzen. In diesem Jahr erleben wir ihn mit jiddischem Liedtheater in einer Inszenierung von Burkhardt Seidemann: Szenen aus "Tewje, der Milchiker".

In diesem Stück vertieft sich ein neugieriger Leser in den Roman von Scholem Alechem und findet sich plötzlich in diese Welt zurückversetzt. Er trifft auf Tewje und seine Töchter. So entsteht die eindrucksvolle Begegnung eines modernen Menschen mit jiddischer Kultur, ein schmerzvoller Blick zurück auf Menschen, die einer mörderischen Verfolgung entgegengehen. Ein kraftvolles Theaterspiel mit wundervollen Liedern.

Mit von der Partie sind neben Mark Aizikovitch als Tewje auch Burkhart Seidemann als Erzähler, Uta Janitz als Zejtel, Bettina Schubert als Hodel, Anja Meyer-Kormez als Chawe, Thomas Chemnitz in zahlreichen wechselnden Rollen und als Musiker Nikolai Javie und Konstantin Nazarow.

 

Igor Jedlin’s Zaubertheater
Igor Jedlin gehört zu den russischsprachigen Juden, die Ende der 70er Jahre nach Berlin kamen und die Jüdische Gemeinde zu Berlin aus ihrem Dornröschenschlaf erweckten. In den fast zwei Jahrzehnten seines Schaffens in Berlin ist Igor Jedlin eine feste Größe in unserer Stadt geworden. Es hat nichts mit jüdischer Spiritualität zu tun, wenn aus seinem Ärmel Tauben flattern, oder in seinen Händen die Brieftasche eines staunenden Zuschauers verschwindet. Es hat nichts mit der russischen Mafia zu tun, wenn die Zuschauer plötzlich sehen, daß aus den Seiten einer Berliner Tageszeitung Objekte fallen, die nicht aus Druckerschwärze und Papier gemacht sind. Igor Jedlin schafft keinen Zugang zum lieben Gott, und doch ist seine Kunst nicht nur ein Tribut an Geschwindigkeit und Hexerei. Sie präsentiert keine jüdische Tradition und steht doch in bester jüdischer Tradition. Igor Jedlin’s Zauberkunst basiert auf Professionalität und einer Überzeugung: dem Glauben an die heilende Kraft des Lächelns.

 

Hasidic New Wave
18. November 1997 | Dienstag | 21 Uhr
Durch das Programm führen Eleanor Reissa und Zalmen Mlotek

Frank London gehört zur "Knitting Factory", zu jener downtown, very downtown - jüdischen Künstlerwelt, in der die jüdisch-traditionelle Musik

des jiddisch radio der 30er Jahre ins nächste Jahrtausend katapultiert wird.

Pessach 1996: In der Knitting Factory sitzen auf 100 qm mehr als 200 jüdische Menschen, um auf avantgardistische Weise jenes Büchlein zu lesen, das in jüdischen Familien seit Jahrtausenden zur Nacherzählung und Nachempfindung des Auszuges aus Ägypten gelesen wird. Und da sind sie alle, die Musiker der Hasidic New Wave: Der Trompeter Frank London, der bei den Klezmatics, John Zorn und "They might be giants" spielte, der Saxophonist Greg Wall, an der Gitarre der Virtuose David Fiuczynski, der Bassist Kenny Davis, bekannt durch seine Arbeit mit Herbie Hancock, und am Schlagzeug Aaron Alexander.

Der eine bläst auf der Trompete die Geschichte jenes unverständigen Kindes, das die dümmste aller denkbaren Fragen stellt. Der andere schlägt auf dem Drumset die Frage des bösartigsten aller denkbaren Kinder und plötzlich wird ein Video projiziert: "Martin Luther King by belief..." als Aufbruch aus der Zeit der Sklaverei in Ägypten proklamiert.

Die Musiker Hasidic New Wave verbinden traditionelle jüdische Inhalte mit politischen Aussagen und künstlerischen Ausdrucksformen des 20. Jahrhunderts. Was dabei herauskommt, ist kein Eintopf, sondern etwas ganz Neues: Jüdisches, das altbekannt und doch revolutionär ist.

 

Mehr zu Hasidic New Wave und anderen jüdischen Künstlern erfahren Sie z. B. in New York, bei der Knitting Factory

 

Heinrich Graetz
Die Konstruktion der Jüdischen Geschichte

19. November 1997 | Mittwoch | 19 Uhr | Eintritt frei

Die Wiederentdeckung des Klassikers der jüdischen Geschichtsschreibung.
Vortrag und Gespräch mit Ulrich Schürmann.

1996 brachte der Berliner arani-Verlag einen Nachdruck der elfbändigen "Geschichte der Juden von den ältesten Zeiten bis auf die Gegenwart" von Heinrich Graetz heraus. Wer war Heinrich Graetz (1817-1891), der als Autodidakt zum ersten großen Historiker der jüdischen Geschichte wurde? Was macht den Rang seines Werkes aus, das mehrfach aufgelegt wurde und in viele Sprachen übersetzt wurde? War nicht die dreibändige "Volkstümliche Geschichte der Juden" bis zum Holocaust in nahezu jedem jüdischen Haushalt zu finden?

Warum wurde Heinrich Graetz zur Zielscheibe der antisemitischen Ausfälle von Heinrich von Treitschke und wie griff Graetz selbst in den Berliner Antisemitismusstreit von 1879/80 ein?

Der Vortrag will einen Beitrag zur Wiederentdeckung dieses großen Historikers Graetz über den engen Kreis einer Fachöffentlichkeit hinaus leisten. Graetz wurde für die jüdische Geschichtsschreibung mit Ranke und Mommsen verglichen, geriet aber nach dem Holocaust weitgehend in Vergessenheit.

Ulrich Schürmann (geb. 1943) ist evangelischer Vorsitzender der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit in Berlin. Er hat Geschichte des deutschen Judentums an der FU Berlin bei Adolf Leschnitzer studiert und seine Staatsexamensarbeit über Heinrich Graetz geschrieben. Er ist Schulleiter der John-F.-Kennedy-Schule und unterrichtet dort Geschichte.

 

Atzilut: the Fourth World
19. November 1997 | Mittwoch | 21 Uhr
Durch das Programm führen Eleanor Reissa und Zalmen Mlotek

Jüdische Spiritualität in Amerika ist der Rückgriff auf lebendige und untergegangene jüdische Welten in Europa, Asien und Nordafrika. "Atzilut: the fourth world" bringt spirituelle Elemente unterschiedlichster, insbesondere jüdischer Kulturen zusammen und erschafft Weltmusik. Diese Heimatklänge sind, wie das Wasser und der Wein, ein Lebenselement jüdischer Spiritualität.

Zum Instrumentarium der neun Musiker - unter ihnen Jack Kessler und die bekannten Philadelphier Lenny Seidelmann, Elliot Levin und Bruce Kaminsky - gehören klassische akustische Instrumente wie Flöte und Oboe, eine elektronische Violine und afrikanische und indische Percussion-Instrumente wie Djembe und Tabla. Die Verschiedenartigkeit der Instrumente findet ihr Spiegelbild in der Verschiedenartigkeit des musikalischen Materials. So kann eine Melodie aus dem alten Jemen als Grundlage für ein hebräisches Gedicht aus dem 10. Jahrhundert dienen, und es entstehen subtile Melodien oder rhythmisch kraftvolle und tanzbare Arrangements.

Diese Musik lebt in jüdischen Sommercamps in den USA, auf Hochzeiten und freudigen Ereignissen aller Art, in Gottesdiensten und Events, die jüdische Spiritualität immer wieder neu erleben. Kein Bibeltext, kein Traditionselement, die nicht als Mosaikstein in dem großen Bild jüdischer Lebendigkeit aufgehen. "Atzilut: the fourth world" verkörpert den jüdischen Anteil dessen, was im letzten Jahrzehnt Weltmusik oder Heimatklänge genannt wurde und ist damit ein Stück jüdischer Zukunft.

 

Piamenta Band
20. November 1997 | Donnerstag | 21 Uhr
Durch das Programm führen Eleanor Reissa und Zalmen Mlotek

Yossi Piamenta lebt in Brooklyn. Mit Avraham Fried und Andy Statman trifft er sich allwöchentlich in der Mikweh, dem jüdischen Ritualbad. Alle halbe Stunde wird in ihrer Medine, Lebensumgebung, von Mittag an Mincha, das Nachmittagsgebet der orthodoxen Juden gesprochen. Auch hier treffen sie oftmals im gleichen Zeittakt zusammen.

Yossi Piamenta fährt einen riesigen jahrzehntealten amerikanischen Straßenkreuzer. Er ist Kettenraucher. Nur am Sabbat raucht er nicht. Sein Wagen ist mit Musikkassetten überladen. Gestartet werden kann das Auto nur, indem er mindestens zwei von zahlreichen lose herumhängenden Kabeln mit größter Sicherheit und göttlichem Vertrauen verbindet. Dieses Vertrauen hat er auch, wenn seine Finger über die Saiten seiner Gitarre gleiten. Keiner spielt Gitarre so wie er. Stilistische Vergleiche mit Rockmusikern der 60er und 70er Jahre haben ihm den Titel eines jüdischen Jimi Hendrix eingebracht.

Yossi Piamenta kann keinen Augenblick ohne jüdische Inspiration sein. Vor einem Geschäft für jüdische Bedarfsartikel, auf einen Freund wartend, holt er aus dem Handschuhfach seines Straßenkreuzers ein Buch und liest, leise, brabbelnd, laut, rezitierend, Tehillim, Psalmen. Kein Augenblick soll verloren gehen für die Lobpreisung Gottes. Das ist alles, was er zu sagen und auf seiner Gitarre zu spielen hat.

 

Ricardo Peredo Wende
Alan-Ginsburg-Videoinstallation

11. - 20. November 1997

Im Rahmen des Ballrooms wird im Foyer des Jüdischen Gemeindehauses eine Videoinstallation von Ricardo Peredo Wende zu sehen sein. Die Alan-Ginsburg-Videoinstallation ist eine Hommage an die Poesie und dem Gedenken des Dichters gewidmet. Sie stammt aus dem Projekt "Ties to the world were I was born". Ein Fernseher der 60er Jahre und eine Holzkonstruktion sind zu einer dreidimensionalen Skulptur montiert. Das Video arbeitet u.a. mit Bildern aus der Kabbala und verschiedenen Klangeffekten. Es entsteht ein virtuelles Rednerpult.

Ricardo Peredo Wende war Schüler von Nam June Paik. Sein Projekt "Ties to the world were I was born" wird 1998 bei der Biennale in Paris ausgestellt werden.

 

Kartenreservierung, Fragen, Kommentare jkt@herden.de

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