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Konzerte im
Haus der Kulturen der Welt

 

Haus der Kulturen der Welt
John-Foster-Dulles-Allee 10, Berlin-Tiergarten, Bus 100

14. November 1998 | Samstag | 19:30 Uhr
Julie Epstein & friends in concert
The Epstein Brothers (USA)
Vorverkauf / Abendkasse: 55 / 60 DM, 40 / 45 DM und 30 / 35 DM

15. November 1998 | Sonntag | 20 Uhr
Die Stimme der Erde Dieses Konzert kann leider nicht stattfinden
Shlomo Bar & Habreira Hativ'it
Vorverkauf / Abendkasse: 35 / 40 DM, 25 / 30 DM und 15 / 20 DM

21. November 1998 | Samstag | 20 Uhr
The Well
Klezmatics & Chava Alberstein (USA/Israel)

Vorverkauf / Abendkasse: 55 / 60 DM, 40 / 45 DM und 30 / 35 DM

22. November 1998 | Sonntag | 19 Uhr ausverkauft !!!
Sag beim Abschied leise... Shalom
Abschlußkonzert der 12. Jüdischen Kulturtage Vorverkauf / Abendkasse: 55 / 60 DM, 40 / 45 DM und 30 / 35 DM

Mehr zum Programm:

Julie Epstein & friends in concert
The Epstein Brothers (USA)

Klezmer Musik heute ist untrennbar verbunden mit der Revival Bewegung, die seit mehr als einem Jahrzehnt von New York ausgehend die versunkene Musikwelt der osteuropäischen Juden wieder in die Ohren eines großen Publikums diesseits und jenseits des Atlantiks gebracht hat. Es ist einerseits die Musik des für immer zerstörten osteuropäischen Stedtl und andererseits sind es die Klänge der nach Amerika eingewanderten osteuropäischen Juden, die in den 20er Jahren mit dem Jiddisch Radio ihren großen Höhepunkt hatten.

Die letzte originale Formation dieser "Golden Days sind die Epstein Brothers. Seit ihrem ersten Auftritt im Rahmenprogramm "Jüdische Lebenswelten" 1992 in Berlin sind sie zum unverzichtbaren Markenzeichen der Jüdischen Kulturtage geworden. Am 5. Oktober 1998 erhielten sie den Nationalpreis der USA aus der Hand des amerikanischen Präsidenten. In diesem Jahr kommt Julie Epstein mit seinen Freunden nach Berlin.

Die Stimme der Erde
Shlomo Bar & Habreira Hativ'it
Shlomo Bar stammt aus Marokko, die Musiker seiner Band kommen aus Indien, dem Iran und Frankreich. Zusammen verbinden sie aufs Beste Orient und Okzident, weltliche und geistliche Musik. Trotz dem Gemenge der zahlreichen Musikrichtungen gelingt es den Musikern, die Eigenständigkeit jeder Richtung zubehalten, sie auf spannende Weise zu kombinieren und so eine kulturelle Vielfalt jüdischer Musik aus allen Teilen der Welt zu präsentieren. Die Bibel, das alltägliche Leben in Israel und der Frieden im Nahen Osten sind ihre Themen. Bei den Jüdischen Kulturtagen 1997 war das Publikum begeistert - jetzt ist diese Formation wieder zu Gast in Berlin.

The Well
Klezmatics & Chava Alberstein (USA/Israel)

Timna Brauer und Frank London

Bei den Jüdischen Kulturtagen 1993 begegneten sich erstmals Chava Alberstein und die Klezmatics. Heraus kam eine musikalische Liebe, die in diesem Sommer in New Yorker Studios zur ersten gemeinsamen CD der "First Lady des israelischen Songs" und der "verrücktesten Klezmerband der Welt" führte. Jiddische Songtexte und Klezmer a là Frank London, Matt Darriau, Lorin Sklamberg, Ben Minte, Alicia Suvigals und David Licht ergeben eine aufregende musikalische Symbiose zwischen Israel und der Diaspora - zwischen der versunkenen osteuropäischen Welt und Chava Albersteins Engagement für die Welt ihrer Vorväter und den etwas meschuggen Klezmatics. Made in USA.

Sag beim Abschied leise... Shalom
Abschlußkonzert der 12. Jüdischen Kulturtage

 ein Moment des 97er Finales

Zum Abschlußkonzert treffen sich im Haus der Kulturen der Welt Protagonisten jüdischen Lebens aus Wien, Berlin und den USA, um - wie alljährlich - ein Farewell an die Gäste, Besucher und Freunde der Jüdischen Kulturtage zu präsentieren. Jeder auf seine Art und wenn es gut geht - wie in den Jahren zuvor - entsteht etwas ganz Besonderes:
Sag beim Abschied leise... Shalom

Sandra Kreisler
Sandra Kreisler führt gemeinsam mit Frank London durch den Abend. Erleben Sie diese vielseitige Künstlerin mit ihrem Chanson-Programm.

Frank London
Einer der Lieblinge des Berliner Publikums, wird Sie mit Sandra Kreisler durch einen Abend führen, der reich ist an Musik, Spiritualität und Fröhlichkeit.

Klezmatics
Auch beim Abschlußkonzert dabei.

The Klingon Klezmer Band
Nach ihrem Ballroomkonzert haben Sie nochmals die Gelegenheit, Jack Kessler und seine Band mit fetzigen jiddischen Improvisationen zu hören.

Eva Manhardt
Eine echtes K.u.K.-Kind. Aufgewachsen in einer musikalischen Großfamilie in Wien, lebt sie heute in Berlin und ist bekannt für ihre Wiener "Gschichterln".

Tania Golden
Die Schauspielerin und Sängerin hat - wie Musica Reanimata in Berlin - die vergessenen Komponisten aus Theresienstadt in Wien und bei den Salzburger Festspielen vorgestellt. Sie ist aber zugleich auch Musicalprotagonistin und Entertainerin.

Mark Aizikovitch
Der Mann, der aus der Tiefe der russischen Seele singt, erregt auch bei Nichtrussen ein Gefühl der Sehnsucht nach der Weiten der Taiga.

Estrongo Nachama
Berliner Oberkantor. Liebt trotz seines Alters von 80 Jahren nicht nur die synagogale Musik, sondern auch chassidische Stimmungslieder: Er ist glücklich, wenn das Publikum mit ihm zusammen rhythmisch händeklatschend dem Takt seiner Lieder folgt.

 

Kartenreservierung, Fragen, Kommentare jkt@herden.de

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