Berlin für junge Leute
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Berlin für Junge Leute
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Weitere Museen in Berlin


Bauhaus Archiv / Museum für Gestaltung
In dem eigenwilligen Gebäude nach einem Entwurf des Bauhaus-Gründers Walter Gropius sind Sammlungen aus der Geschichte des Bauhauses (Dessau-Weimar-Berlin 1919-1933) untergebracht. Wechselnde Ausstellungen und Sonderausstellungen, Fachbibliothek, Caféteria, Bauhaus-Shop ergänzen das Museumsangebot.
Klingelhöferstr. 14, Berlin-Tiergarten, ÖPNV: U Nollendorfplatz, Bus M29, 100, 106, 187
Öffnungszeiten: Museum: Mi-Mo 10-17, Bibliothek: Mo-Fr 9-13 Uhr
Eintritt: Mi-Fr 6 €, erm. 3 €, Sa-Mo 7 €, erm. 4 €. Ab 10 Pers. 4 €, erm. 3 € p. P. (inkl. Audioguide), angemeldete Schulklassen+ Studenten mit Bescheinung frei.
Gruppenführungen 10-25 Pers. jeweils zzgl. Eintritt, Anmeldung erforderlich: Führung 50 €, engl./franz./span./ital. 60 €, Schulklassen 25 € (nur dt.), sonst 60 €


Berliner Dom
Der Berliner Dom wurde zwischen 1894 und 1905 als Hofkirche der Hohenzollern und monumentale Hauptkirche des Protestantismus am Lustgarten errichtet. Kirchlich eingerahmt war der Lustgarten schon länger, denn vorher stand hier eine friderizianische Domkirche, die dem prunk- und prachtvolleren Dom weichen musste. Der mächtige
Kuppelbau fügte sich nie so recht ein in seine Umgebung, den größten Kontrast bildete dann aber wohl der Nachkriegsnachbar Palast der Republik. Der im Krieg stark zerstörte Dom wurde seit 1975 in verschiedenen Phasen restauriert und erst 1996 feierlich wieder eingeweiht. Besichtigen kann man die große Predigtkirche mit der Kuppel, die Tauf- und Traukirche und das Dommuseum. Die Hohenzollerngruft stellt mit Gräbern und Sarkophagen aus vier Jahrhunderten eine der bedeutendsten Sammlungen der Sepulkralskulptur dar.
Am Lustgarten, Berlin-Mitte, ÖPNV: U+S Alexanderplatz, Bus 100, 200
Öffnungszeiten: Mo-Sa 9-20 Uhr (Okt-Mrz -19 Uhr), So 12-20 Uhr (-19 Uhr)
Eintritt: 7 €, erm.4 €, inkl. Kuppel, Audioguide (dt., eng., span., it.) 3 €.
Schüler bis 18 Jahre frei
Kurzführung (20 Min) auf dt. im Eintritt inkl.: Mo-Sa: 10.15, 11.00, 12.30, 13.30, 14.30 & 15.30, So+Feiertage: 12.00, 13.00 & 14.00 Uhr
Gruppenführung (zzgl. Eintritt): bis 15 P - 90 Min: 110 €, bis 30 P - 90 Min: 135 €
bis 15 P - 30 Min: 75 €, bis 30 P - 30 Min: 90 €
Schülerführung (inkl. Eintritt): bis 15 P - 90 Min: 35 €, bis 30 P - 90 Min: 60 €


Berliner Medizinhistorisches Museum
Das Museum auf dem Gelände der Charité ist mit seinen seit 1899 gesammelten pathologisch-anatomischen Präparaten und historischen Objekten weit mehr als nur ein Kuriositätenkabinett.
Schumannstr. 20/21, Berlin-Mitte, ÖPNV: S+U Friedrichstr., S Hauptbahnhof, Bus 147
Öffnungszeiten: Di, Do, Fr+So 10-17, Mi+Sa -19 Uhr
Eintritt: 7 €, erm. 3,50 € Familienticket 16 €
Gruppen: ab 10 Pers. 4 €, erm. 1,50 €
Gruppenführung+Eintritt in der Dauerausstellung: Di-Fr 50 €, Sa+So 70 €


Berlinische Galerie
Das Gebäude der Berlinischen Galerie, das ehemals als Glaslager genutzt wurde, befindet sich in einem Wohngebiet, das in den 80er-Jahren im Rahmen der internationalen Bauausstellung entstanden ist. Sie präsentiert Berliner Kunst von 1870 bis zur Gegenwart: Die "alten" Secessionisten und die Jungen Wilden, Dada und Fluxus, die Expressionisten und die Neusachlichen, Russen in Berlin, Avantgarde in Architektur u. Fotografie, Berlin unterm Hakenkreuz, Stadt in Trümmern, DDR-Berlin und Westberlin, Berlin vereint.
Alte Jakobstraße 124-128, Berlin-Kreuzberg, ÖPNV: U Hallesches Tor, Kochstr., Bus 248, M29
Öffnungszeiten: Mi-Mo 10-18 Uhr
Eintritt: 8 €, erm. 5 €, bis einschließlich 18 Jahre frei, 1. Montag im Monat 4 €, ermäßigter Eintritt mit einem Ticket vom Jüdischen Museum
Gruppen: Führungen (max. 20 Pers.) ab 55 € zzgl. erm. Eintritt


Bröhan-Museum
In dem ehemaligen Kasernengebäude, Teil der Charlottenburger Schlossanlage, ist eine umfangreiche Privatsammlung mit Kunst, Kunsthandwerk und Gebrauchsgegenständen aus der Zeit des Jugendstils und Art Décos untergebracht.
Neben zahlreichen Porzellanen, Möbeln, Gläsern und industriellen Entwürfen sind viele Gemälde, Zeichnungen und Druckgrafiken der unbekannteren Berliner Secession zu sehen. Ausgestellt sind aber auch Werke u.a. von Max Liebermann, Lovis Corinth und dem vielseitigen Architekten Henry van de Velde.
Schloßstr. 1 a, Berlin-Charlottenburg, ÖPNV: U Richard-Wagner-Platz, Sophie-Charlotte-Platz, S Westend, Bus 109, 309, M45
Öffnungszeiten: Di-So und feiertags 10-18 Uhr
Eintritt: 6 €, erm. 4 €, Sonderausstellung extra, unter 18 J. frei
Gruppen / Führungen: Angemeldete Schuklassen frei. Führungen: Di-Fr 50 €, Englisch+Franz. 60 €, Sa+So+Feiertag 55 €, Englisch und Franz. 78 € zzgl. Eintritt. Schulkassen 35 €


Brücke-Museum Berlin
Das im Jahr 1967 im Bauhaus-Stil auf Anregung des Malers Karl Schmidt-Rottluff errichtete Haus beherbergt eine der bedeutendsten expressionistischen Sammlungen Deutschlands. Gezeigt werden verschiedene Ausstellungen zu allen Schaffensperioden der expressionistischen Künstlergruppe "Die Brücke", zu der neben Schmidt-Rottluff Künstler wie Erich Heckel, Ernst Ludwig Kirchner, Emil Nolde und Max Pechstein gehörten.
Bussardsteig 9, Berlin-Zehlendorf, ÖPNV: U Fehrbelliner Platz oder S Hohenzollerdamm, dann Bus 115
Öffnungszeiten: Mi-Mo 11-17 Uhr
Eintritt: 5 €, erm. 3 €. Gruppen ab 10 Pers. nach Anmeldung 3 €
Gruppen / Führungen: Führung bis 20 Pers. 40 €, So+feiertags 50 €, Fremdsprache 60 €. Schulklassen 30 € / Fremdsprache 40 €.


Centrum Judaicum
In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts nahm die Zahl der Mitglieder der jüdischen Gemeinde stark zu, so dass die Alte Synagoge in der Heidereutergasse nicht mehr genügend Platz bot. 1857 begann man mit dem Bau der Neuen Synagoge in der Oranienburger Straße. Das von Eduard Knoblauch entworfene Gebäude mit der weithin sichtbaren Kuppel war auch Ausdruck des wachsenden Selbstbewusstseins der jüdischen Gemeinde, die zu der Zeit recht unbehelligt leben konnte. Das 1866 feierlich eingeweihte Gebäude trug an der Fassade den Spruch „Tuet auf die Pforten, dass einziehe das gerechte Volk, das bewahret die Treue“. Bis zur Pogromnacht am 9. November 1938 war die Synagoge Zentrum der Berliner Juden. Der Versuch der SA, das Gebäude in Brand zu stecken konnte zwar durch den Widerstand einiger Polizisten eingeschränkt werden, wenig später wurde die Synagoge jedoch geschlossen. 1943 brannte sie durch einen Bombenangriff vollständig aus.
Mit dem Wiederaufbau unter Einbeziehung von Resten des ursprünglichen Gebäudes begann man erst 50 Jahre nach den Pogromen. Mit dem Bau wird versucht, an die Tradition jüdischen Lebens in der „Spandauer Vorstadt“ anzuknüpfen.
Die Dauerausstellung „Tuet auf die Pforten“ und wechselnde Sonderausstellungen zeigen den Reichtum und die Vielfalt jüdischen Lebens in Geschichte und Gegenwart.
Oranienburger Str. 28-30, Berlin-Mitte, ÖPNV: S Oranienburger Str., Tram M1, M6
Öffnungszeiten: Okt-Mrz So-Do 10-18, Fr -14, Apr-Sep So-Mo 10-20, Di-Do -18, Fr -17 Uhr, Sa geschlossen
Eintritt: 3,50 €, erm. 3 €, Kuppel: 1,50 €, erm. 1 €, Audioguides (deu., engl., hebr. und span.) 3 €
Gruppen / Führungen: Führung 39 €, erm. 26 €; engl. / franz. / russ. / hebr. 51 €, erm. 39 €, jeweils zzgl. Eintritt


Computerspielemuseum
Nur 5 Minuten vom Alexanderplatz entfernt (U5 Weberwiese) könnt ihr eintauchen in die Welt des Homo Ludens Digitalis, vielen besser bekannt als Zocker. Zu erleben sind über 300 Exponate: rare Originale, spielbare Klassiker, interaktive Kunstwerke, kultige Spieleautomaten...
Karl-Marx-Allee 93a, Berlin-Friedrichshain, ÖPNV: U Weberwiese
Öffnungszeiten: Mi-Mo 10-20 Uhr
Eintritt: 8 €, erm. 5 €
Schulklassen 3 € p.P


DDR Museum
Mitten im Zentrum des ehemaligen Ost-Berlins befindet sich das DDR Museum Berlin. Hier kann man ein Stück DDR Geschichte erleben: Wie fühlt es sich an, hinter dem Steuer eines Trabis zu sitzen und war ein DDR-Wohnzimmer bequem? Das Museum gibt Antworten auf diese und andere Fragen zum Leben in der DDR. Danach gibt´s Soljanka im Museumsrestaurant.
Karl-Liebknecht-Str. 1, Berlin-Mitte, ÖPNV: S Hackescher Markt, Bus, 100, 200, M48, Tram M4, M5, M6
Öffnungszeiten: Mo-So 10-20, Sa -22 Uhr
Eintritt: 6 €, erm. 4 €
Gruppen / Führungen: 10-20 Pers. 4 €. Führung 60 Min. 40 € (Fremdspr. 45 €), 90 Min. 60 € (Fremdspr. 65 €) nur mit Anmeldung


Deutsches Historisches Museum
Das Deutsche Historische Museum präsentiert sich in zwei Gebäuden: Im einzigartigen barocken Zeughaus und in der angrenzenden modernen Ausstellungshalle des chinesisch-amerikanischen Architekten Ioeh Minh Pei. Das 300-jährige Zeughaus ist der bedeutendste erhaltene Barockbau in Berlin und das älteste Gebäude Unter den Linden. Hier befindet sich die Ständige Ausstellung „Deutsche Geschichte in Bildern und Zeugnissen“, die die wechselvolle und spannungsreiche 2.000-jährige deutsche Geschichte im europäischen Zusammenhang vermittelt. 8.000 ausgewählte Exponate mit einmaligem historischen Zeugniswert vermitteln ein lebendiges und anschauliches Bild der Vergangenheit und deutscher Geschichte im internationalen Kontext.
Ergänzt wird die Ständige Ausstellung durch wechselnde Sonderausstellungen in dem faszinierenden Ausstellungsgebäude mit einem Eingangsbereich aus Glas und Stahl und einer auffälligen Treppenspindel. Auf vier Ebenen werden prägende Ereignisse und Facetten deutscher Geschichte in vielfältigen Sonderausstellungen präsentiert: Bis zum 29. Juli sind noch die Ausstellungen „Fashioning fashion – Europäische Moden 1700 – 1915“ und „Friedrich der Große – verehrt , verklärt, verdammt“ zu sehen. Ab dem 7. Juni bis 25. November 2012 „DDR – kurz und bündig Einblicke in die Sammlung des DHM“ und vom 17. Oktober 2012 bis 10. Februar 2013 „Verführung Freiheit. Europäische Kunst seit 1945“.
Unter den Linden 2, Berlin-Mitte, S Hackescher Markt, U+S Friedrichstr., Bus 100, 200
Öffnungszeiten: tägl. 10-18 Uhr
Eintritt: 8 €, erm. 4 €, unter 18 Jahre frei, Audioguides (dt., engl., franz., span., ital.) verfügbar
Führungen (max. 30 Pers.): 75 € zzgl. Eintritt. auch Fremdsprache. Schüler (unter 18 J.) 1 € p.P. inkl. Eintritt


Deutsches Technikmuseum Berlin
Im Technikmuseum finden Sie Sammlungen zur Geschichte der Eisenbahn, des Automobils und der Druckverfahren. Im Neubau des Museums gibt es eine Dauerausstellung mit 1.500 Exponaten zur Schiffahrtsgeschichte und seit 2005 auch zur Luftfahrt.
Zudem befindet sich im Deutschen Technikmuseum Berlin eines der größten Science Center Europas. 250 Experimente erklären physikalische Phänomene unseres Lebens und unserer Umwelt. Optik, Wärmelehre, Strömungstechnik, Elektrizität, Radioaktivität und optische Wahrnehmung sind einige Themenbereiche. Die Besucher können spielend ihr Geschick erproben, Erkenntnisse sammeln und dabei viel Spaß haben.
Hier eine kurze Übersicht über die Themenbereiche, zu denen das Deutsche Technikmuseum spezielle Führungen bzw. Workshops anbietet: Papier- und Drucktechnik, Luft- und Raumfahrt, Textiltechnik oder Historische Brauerei.
Trebbiner Str. 9, Berlin-Kreuzberg, ÖPNV: U Gleisdreieck+Möckernbrücke
Öffnungszeiten: Di-Fr 9-17:30, Sa+So 10-18 Uhr
Eintritt: Technikmuseum + Spectrum 6 €, erm. 3,50 €, ab 15 Uhr freier Eintritt für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre
Gruppen: ab 10 Pers. 4 €, erm. 1,50 €, Führungen (max. 30 Pers.) 60 €, Schulklassen 30 €, english 40 €, jeweils zzgl. Eintritt


Deutsche Kinemathek. Museum für Film und Fernsehen
In fassungslosem Staunen blickten vor gut 100 Jahren faszinierte Zuschauer auf das Spektakel: Menschen bewegten sich auf einer Leinwand, wie im wirklichen Leben... die Ära des Kinos hatte begonnen.
Die bewegten Bilder der Brüder Skladanowsky oder der Brüder Lumière entwickelten sich schnell mit expressionistischen Filmen wie „Das Cabinet des Dr. Caligari“ von Robert Wiene oder „Nosferatu – eine Symphonie des Grauens“ von Friedrich Wilhelm Murnau zu einer Kunstform.
Das Filmmuseum im Sony-Center am Potsdamer Platz spannt einen Bogen von den Anfängen bis zu aktuellen Filmerfolgen der letzten Zeit. Der nationalsozialistische Film (Leni Riefenstahl, Veit Harlan u.a.), Wirtschaftswunder und „Heile-Welt“-Romantik der 50er Jahre, kritische Auseinandersetzungen mit deutscher Geschichte in den 70er Jahren (Fassbinder u.a.) – das Medium Film spiegelte stets – ob realistisch, verzerrt oder geschönt – deutsche Wirklichkeiten.
Ein umfangreicher Teil der Ausstellung widmet sich Marlene Dietrich, deren Nachlass hier erstmals präsentiert wird. Bestaunen lassen sich weiterhin „künstliche Welten“ – Unterwasserlandschaften, Fabelwesen oder Weltraumphantasien.
Im Juni 2006 hat in den Räumen des Filmmuseums das erste deutsche Fernsehmuseum eröffnet, in dem die Sternstunden der Programmgeschichte erfahrbar gemacht werden und die Entwicklungen des Fernsehens in Ost und West dargestellt werden.
Potsdamer Str. 2, Berlin-Tiergarten, ÖPNV: U+S Potsdamer Platz
Öffnungszeiten: Di-So 10-18, Do -20 Uhr
Eintritt: 6 €, erm. 4,50 €, Schüler 2 €, nur Sonderausstellung 4 €, erm. 3 €. Gruppen ab 10 Pers. 4,50 €
Gruppen / Führungen: Führungen: 50 € (60 Min) zzgl. 3 € Eintritt p.P., Schulgruppen 40 € (60 Min.) zzgl. 2 € Eintritt p.P.


Forum Willy Brandt Berlin
Die Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung erinnert an Leben und Werk des sozialdemokratischen Politikers, herausragenden Staatsmannes und Friedensnobelpreisträgers. Im Forum Willy Brandt Berlin, Unter den Linden, zeigt die Stiftung von Mai bis Oktober 2011 die Ausstellung "Diktatur und Widerspruch. DDR-Geschichte im Fokus" und eine kleine Schau über die wichtigsten Stationen auf Willy Brandts Lebensweg. Eine neue ständige Ausstellung, die seinen persönlichen und politischen Werdegang spannend erzählt und multimedial präsentiert, wird im Juni 2012 eröffnet.
Unter den Linden 68, Berlin-Mitte, ÖPNV: U+S Brandenburger Tor, Bus 100, 200
Eintritt: frei

Georg-Kolbe-Museum
In seinem ehemaligen Atelierhaus werden Plastiken, Zeichnungen und Gemälde Kolbes sowie einiger befreundeter Künstler gezeigt. Besonders sehenswert ist der Skulpturengarten.
Sensburger Allee 25, Berlin-Charlottenburg, ÖPNV: U Theodor-Heuss-Platz, S Heerstr., Bus 218, X34, X49, M49
Öffnungszeiten: Di-So 10-18 Uhr
Eintritt: 5 €, erm. 3 €
Gruppen / Führungen: Führungen auf Anfrage


Glockenturm und Ausstellung Olympische Spiele 1936
Der Glockenturm auf dem Olympiagelände bietet einen fantastischen Blick über das Olympiastadion und Berlin. Daneben informiert auf zwei Etagen die vom Deutschen Historischen Museum konzipierte Dokumentationsausstellung "Geschichtsort Olympiagelände 1909-1936-2006". In fünf Teilbereichen erfährt der Besucher Bedeutendes zu Sport, Gesellschaft und Politik ebenso wie zur Baugeschichte und heutigen Nutzung des Geländes. Wichtiger Bestandteil sind selbstverständlich auch die Olympischen Spiele von 1936.
Westendallee 71, Berlin-Wilmersdorf, ÖPNV: S Bahnhof Pichelsberg
Öffnungszeiten: Apr-Okt tägl. 9-18 Uhr, an sonnigen Wochenende auch schon vor Apr
Eintritt: Kombi-Ticket mit Olympiastadion 7 €, erm. 5 €


Gründerzeitmuseum im Gutshaus Mahlsdorf
Etwas außerhalb der Stadt liegt das zweihundertjährige Gutshaus Mahlsdorf, nach der mittelalterlichen Dorfkirche das zweitälteste erhaltene Gebäude im Ort. Es beherbergt seit 1960 das Gründerzeitmuseum Mahlsdorf. Empfehlenswert für alle diejenigen, die auf der Suche nach den „hidden places“ sind.
1958 nahm sich Charlotte von Mahlsdorf (1928 geboren als Lothar Berfelde) des vom Abriss bedrohten Gutshauses Mahlsdorf an und eröffent im August 1960 edas Gründerzeitmuseum. 1972 wurde das Gebäude unter Denkmalschutz gestellt. Ein politisch motivierter Überfall auf ein Frühlingsfest im Jahr 1991 sowie finanzielle Belastungen veranlassten Charlotte von Mahlsdorf schließlich, Deutschland zu verlassen. 1995 wurde das Gründerzeitmuseum offiziell geschlossen. Viele Exponate gingen über die Jahre aus verschiedenen Gründen verloren. Die im Gutshaus Mahlsdorf verbliebenen Bestände können heute wieder besichtigt werden.
Hultschiner Damm 333, Berlin-Mahlsdorf, ÖPNV: S Mahlsdorf, dann Tram 62
Öffnungszeiten: Mi+So 10-18 Uhr
Eintritt: 4,5 €, erm. 3,5 €
Gruppen / Führungen: 3,5 €. Nur nach Vereinbarung (auch in Englisch und Polnisch möglich)


Jagdschloss Grunewald
In Berlins ältestem Schlossbau (1542) am Ufer des Grunewaldsees ist seit Oktober 2011 in der neuen Dauerausstellung die größte Cranach-Sammlung Berlins zu sehen.
Hüttenweg 100, Berlin-Zehlendorf, ÖPNV: Bus 115 bis Clayallee, dann zu Fuß
Öffnungszeiten: Nov-Dez Sa+So+feiertags 10-16 Uhr Jan-Mrz Sa+So+feiertags nur mit Führung 11, 13 und 15 Uhr, Apr-Okt 2012 Di-So 10-18 Uhr
Eintritt: 4 €, erm. 3 €, mit Führung 5, erm. 4 €
Gruppen / Führungen: Ab 2011: Gruppen bis 20 Pers.: pauschal 70 €, Schulklassen - 30% (nicht Universitäten oder Berufsschulen)


Jüdisches Museum Berlin
Als architektonisches Meisterwerk ist der Libeskind-Bau längst zu einem Wahrzeichen Berlins geworden. Die 3000 qm große Ausstellung des Museums lädt den Besucher auf eine Entdeckungsreise durch die Höhen und Tiefen von zwei Jahrtausenden Deutsch-Jüdischer Geschichte ein. Mit historischen Objekten, Dokumenten, Kunstwerken und Alltagsgegenständen zeigt das Museum, wie jüdisches Leben aufs Engste mit der deutschen Geschichte verwoben ist. Von Juni bis August findet im großen Garten des Museums der Kultursommer mit Kino und Konzerten statt.
Für Schülergruppen werden Themenführungen angeboten. Auch für Erwachsene empfehlen wir einen thematischen Rundgang. Die Liste der möglichen Themen schicken wir Ihnen gern. Die "Snack-Box" mit jüdischem Essen, wie Falafel, Humus, Tahina und mariniertem Gemüse, bildet einen erholsame und lehrreichen Abschluss (5 € pro Box).
Lindenstr. 9-14, Berlin-Kreuzberg, ÖPNV: U Kochstr., Hallesches Tor, Bus 248, M29, M41
Öffnungszeiten:tägl. 10-20, Mo -22 Uhr (geschlossen an den jüdischen Feiertagen Rosch ha-Schana (17.+18.09.12), Jom Kippur (26.09.12) sowie an Heiligabend (24.12.)
Eintritt: 5 €, erm. 2,50 €, Audio guide 3€
Gruppen / Führungen: Führungen (max. 15 Pers.)60 € zzgl. 2,50 € Eintritt p.P. Führungen für Schülergruppen bis 9 Pers 27,50 € pauschal, ab 10 Pers. 2,75 € pro Person


Käthe-Kollwitz-Museum
Im ältesten Haus der Fasanenstraße sind Druckgrafiken, Zeichnungen, Plakate und das gesamte plastische Werk der expressionistischen Künstlerin Käthe Kollwitz, ausgestellt. In der Regel finden zwei Mal jährlich Sonderausstellungen statt, die das Umfeld der Künstlerin beleuchten.
Fasanenstr. 24, Berlin-Charlottenburg, ÖPNV: U Uhlandstr., Kurfürstendamm, U+S Zoologischer Garten
Öffnungszeiten: täglich 11-18 Uhr
Eintritt: 6 €, erm. 3 €
Gruppen / Führungen: Führungen 55 € zzgl. Eintritt


Knoblauchhaus
Hier geht es nicht um die aromatische Knolle, sondern um eine Familie diesen Namens. In einem der wenigen erhaltenen Berliner Bürgerhäuser des 18. Jahrhunderts zeigt eine Ausstellung mit Salon und Bibliothek bürgerliches Wohnen im Biedermeier. Dazu gibt es in der zweiten Etage wechselnde Ausstellungen zur Kulturgeschichte des 19. Jahrhunderts.
Poststr. 23, Berlin-Mitte, ÖPNV: U+S Alexanderplatz, U Klosterstr., Märkisches Museum, Bus 248, M48
Öffnungszeiten: Di-So 10-18, Mi 12-20 Uhr
Eintritt: frei, Spende erwünscht


Kreuzberg Museum
Kreuzbergs ungewöhnliche Mischung: verschiedene Lebensstile, Kulturen, Nationalitäten und Religionen auf engstem Raum. Dieses Heimatmuseum neuen Typs zeigt Alltagsgeschichte im großen historischen Zusammenhang.
Adalbertstr. 95a, Berlin-Kreuzberg, ÖPNV: U Kottbusser Tor
Öffnungszeiten: Mi-So 12-18 Uhr
Eintritt: Eintritt frei
Gruppen / Führungen: Führung: 50 €, erm. 30 €


Liebermann-Villa am Wannsee
Am Wannsee hatte Max Liebermann von 1910 bis zu seinem Tod 1935 seinen Sommersitz. Der Verein der Freunde hat es 2006 tatsächlich geschafft Villa und Garten wiederherzustellen. Im Obergeschoss, in den ehemaligen Wohn- und Schlafräumen Liebermanns, werden in einer Dauerausstellung Gartengemälde, Pastelle und Graphiken gezeigt. Die drei Haupträume im Erdgeschoss der Villa (Halle, Esszimmer und Salon) werden für eine Dokumentationsausstellung, Veranstaltungen und das Cafe Max genutzt.
Colomierstr. 3, Berlin-Wannsee, ÖPNV: S Wannsee weiter mit Bus 114
Öffnungszeiten: Okt-Mrz Mi-Mo 11-17 Uhr. Apr-Sep Mi-Mo 10-18, Do -20 Uhr
Eintritt: 6 €, erm. 4 €, Kinder bis 14 Jahre frei, Familienticket 14€. Führung 3 € zzgl. Eintritt, Audioguide 3 €
Gruppen / Führungen: Gruppen ab 8 Personen 5 €. Mit Führung (ab 15 Pers.) zzgl. 4 €


Martin-Gropius-Bau
Das ehemalige Kunstgewerbemuseum von 1881 ist Teil eines Areals, in dem Geschichte besonders gegenwärtig ist: Die Topographie des Terrors, ein Mauerrest und der Preußische Landtag rahmen das prachtvollen Gebäude. Jetzt werden hier aufwändige Ausstellungen gezeigt: Hokusai. Retrospektive (26.8.-24.10.), Polen - Deutschland. 1000 Jahre (23.9.2011-9.1.2112).
Niederkirchnerstr. 7 / Ecke Stresemannstr. 110, Berlin-Kreuzberg, ÖPNV: U+S Potsdamer Platz, S Anhalter Bahnhof, Bus M29, M41
Öffnungszeiten: Mi-Mo 10-19 Uhr
Eintritt: bis 16 Jahre frei, Onlinetickets: www.gropiusbau.de
Führungen nach Vereinbarung


Museum für Kommunikation Berlin
Kommunikation ist im Medienzeitalter in vielen, kaum überschaubaren Formen möglich geworden – der Brief, lange wichtigstes Medium der Kommunikation und Nachrichtenübermittlung spielt nur noch eine Nebenrolle. Folgerichtig wurde das ehemalige Postmuseum – 1872 als erstes seiner Art weltweit gegründet – nach seiner Wiedereröffnung im März 2000 in Museum für Kommunikation umbenannt.
Die Dauerausstellung zur Geschichte der Kommunikation zeigt in einer Schatzkammer Raritäten wie z.B. die "Blaue Mauritius“, nähert sich dem Thema aber auch spielerisch unter Anleitung dreier kommunizierender Roboter. Eine Computergalerie lädt als Forum der Kommunikation zum Chat ein.
Wechselnde Sonderausstellungen widmen sich zusätzlich Schlüsselfragen der Kommunikation.
Leipziger Str. 16, Berlin-Mitte, ÖPNV: U Mohrenstr., Stadtmitte, Bus 200, M48
Öffnungszeiten: Di 9-20, Mi-Fr 9-17, Sa+So 10-18 Uhr
Eintritt: 3 €, erm. 1,50 €, Schulklassen und Kinder bis 15 J. kostenlos
Gruppen / Führungen: Führung ab 30 €


Museum für Naturkunde
Hier warten nicht nur Minerale, Meteoriten, fossile Pflanzen, Tiere und das Originalskelett des Brachiosaurus brancai auf Euch. Es gibt hier auch Computer, die Euch über die Lebensbedingungen des Dinos informieren. Die Mona Lisa des Naturkundemuseums ist im Original zu sehen: der Abdruck vom Archeopterix. Toll auch die Abteilung zu Kosmos und Sonnensystem und zur Menschwerdung!
Invalidenstr. 43, Berlin-Mitte, ÖPNV: U Zinnowitzer Str., Tram 12, M6, Bus 245
Öffnungszeiten: Di-Fr 9:30-18, Sa+So+feiertags 10-18 Uhr
Eintritt: 6 €, erm. 3,50 €, Familienkarte 11 €
Gruppen / Führungen: Eintritt ab 10 Pers.: 3,50 €, erm. 1,50 €


Sammlung Boros
Schutzraum, Gefängnis, Gemüselager, Technoclub ... und jetzt ein privates Museum. Dass der Bunker kein Tageslicht reinlässt, macht ihn besonders attraktiv für Künstler, die mit Licht arbeiten, wie Olafur Eliasson, Tobias Rehberger und Kitty Krauss.
Reinhardtstr. 20, Berlin-Mitte, ÖPNV: U+S Oranienburger Tor, Bus 147
Öffnungszeiten: Nur nach Voranmeldung auf der website. Sa+So 1,5-stündige Führungen mit max. 12 Personen
Eintritt: 10 € / erm. 6 €


Schloss Charlottenburg
Im Erdgeschoss des Alten Schlosses können Sie - allerdings nur mit Führung - die Räume von Friedrich I. und Königin Sophie Charlotte, das Porzellankabinett und die Schlosskapelle besichtigen.
Im Obergeschoss sind die Hoftafel- und Silberkammern mit dem Tafelservice des letzten deutschen Kronprinzenpaares, das Kronkabinett und die Wohnräume König Friedrich Wilhelms IV. untergebracht, die ohne Führung zu besichtigen sind.
Der Neue Flügel (Knobelsdorff-Flügel) zeigt Räume von Friedrich Wilhelm III. mit Gemälden von Krüger, Gaertner u.a., im Obergeschoss Räume von Friedrich II. mit Gemälden französischer Meister des 18. Jahrhunderts, z.B. Watteau, Chardin, Boucher u.a.
Luisenplatz, Berlin-Charlottenburg, ÖPNV: U Sophie-Charlotte-Platz, Richard-Wagner-Platz, Bus 109, 309, 145
Öffnungszeiten: Altes Schloss: 1.4. – 31.10.: Di-So 10-18 Uhr, 1.11. -31.3.: Di-So 10-17 Uhr, Neuer Flügel: 1.4. – 31.10.: Mi-Mo 10-18 Uhr, 1.11. - 31.3.: Mi-Mo 10-17 Uhr
Hinweis: Ab 1.11.2012 wegen Sanierung geschlossen.
Eintritt: Altes Schloss 12 €, erm. 8 €. Neuer Flügel (mit Audioguides) 6 €, erm. 5 €.
Gruppen / Führungen: Ab 2011: Gruppen bis 30 Pers.: Schloss mit Park 240 €, ohne Park 200 €, Schloss Kurzführung 130 €, Schulklassen (nicht Universitäten oder Berufsschulen) erhalten einen Rabatt von 30%.


Werkbundarchiv – Museum der Dinge
Ein Museum der Produktkultur des 20. und 21. Jahrhunderts. Der Deutsche Werkbund wurde 1907 von Künstlern, Industriellen und Kulturpolitikern gegründet und entsprechen groß sind die Bestände. Werft eine neuen Blick auf den von der Warenkultur geprägten modernen Alltag.
Oranienstr. 25 Berlin-Kreuzberg, ÖPNV: U Kottbusser Tor, Bus M29, 140
Öffnungszeiten: Fr-Mo 12-19 Uhr
Eintritt: 5 €, erm. 3 €, freier Eintriit für Kinder unter 16 J.