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Berlin für Junge Leute

Schlösser und Gärten in Potsdam


Das touristische Highlight Potsdams sind die Schlösser und Gärten im Park Sanssouci, im Neuen Garten und im Park Babelsberg.

Die Pauschalpreise für Gruppen sind jeweils inkl. Eintritt. Schulklassen (nicht Universitäten oder Berufsschulen) erhalten jeweils einen Rabatt von 30%.

Davor oder danach können Sie z. B. durchs holländische Viertel schlendern oder die Schiffbauergasse mit dem Hans Otto Theater erkunden.

Schlösser und Gärten in Potsdam (PDF, ca. 47 KB)

Der Besuch der Schlösser und Gärten wird vom Besucherzentrum der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (SPSG) koordiniert. Besonders Schloss Sanssouci ist aufgrund seiner Beliebtheit häufig sehr überlaufen. Gruppen sollten einen Besuch sehr frühzeitig anmelden oder einen Besuch am frühen Morgen (8 Uhr) einplanen. Es bietet sich aber auch an, alternativ eines der anderen Schlösser im Park Sanssouci zu besuchen; gerade das Neue Palais entspricht durch seine prachtvolle Gestaltung eher den Erwartungen, die viele Gäste an Sanssouci haben. Die Besuchsbedingungen, Öffnungszeiten und Eintrittspreise (meist zwischen 5 € und 8 €) sind unterschiedlich und hängen auch von der Jahreszeit ab.

Einige der kleineren Häuser sind im Winter ganz geschlossen, die Schlösser haben in der Regel eingeschränkte Öffnungszeiten. Für einen Besuch von Schloss Charlottenburg in Berlin muß man sich übrigens auch an die SPSG wenden. Auskünfte zu den Schlössern gibt es unter Tel. 0331 – 9694200. Es lohnt sich aber auf jeden Fall auch, einfach nur durch einen der Parks zu schlendern. Die Besucher werden hier um einen „Freiwilligen Parkeintritt“ von 2 € gebeten, um den Erhalt der historischen Gartenanlagen zu unterstützen. Dafür erhält man einen Park-Plan mit Übersichtskarte und Sightseeing-Tipps.

Jahreskarte Parks und Gärten 2012
Einzigartige Gartenkunst rund ums Jahr bietet die Jahreskarte Parks und Gärten: Für nur 12 € erleben die Besucher 12 Monate Gartengenuss – und tragen zugleich zum Erhalt der Potsdamer Parklandschaft bei. Der Clou: Inhaber der Jahreskarte 2010 erhalten je 1x freien Eintritt zu fünf Türmen – und genießen fünf Mal unvergleichliche Aussicht in die Welterbe-Parks. 5 x Weitblick im Welterbe: Normannischer Turm, Aussichtsturm Orangerieschloss und Belvedere Klausberg im Park Sanssouci; Belvedere auf dem Pfingstberg sowie Flatowturm Babelsberg.
Erhältlich im SPSG-Besucherzentrum an der Historischen Mühle, Potsdam-Sanssouci,
Tel. 0331 - 9694-200, Fax 0331 - 9694-107, email besucherzentrum@spsg.de



Park Sanssouci


Als königlicher Küchengarten wollte er nicht so recht gedeihen – seit jedoch Friedrich II. 1740 mit der Umgestaltung der Umgebung seiner künftigen Sommerresidenz begann, entstand eine der schönsten Parkanlagen nach Versailler Vorbild: Weinbergterrassen, die Nachbildung einer antiken Ruine als Blickfang für das Wasserreservoir einer – nie funktionsfähigen – Wasserfontäne, Skulpturen, und natürlich die weitläufige, kunstvoll gestaltete Anlagen mit all ihren Schlössern und Palais.
Park Sanssouci
Öffnungszeiten: tägl 6 Uhr bis Einbruch der Dunkelheit
Eintritt: freiwilliger Parkeintritt 2 €
ÖPNV: RB Park Sanssouci, Bus 695, Bus 606, X15 ab Potsdam Hbf.


Schloss Sanssouci
Die Sommerresidenz Friedrichs des Großen, von Knobelsdorff 1745-47 erbaut, liegt an Weinbergterrassen. Passend ist die Fassade mit Bacchussymbolik versehen. In diesem Hauptwerk deutscher Rokokoarchitektur kann man neben prachtvoll gestalteten Räumen viele Meisterwerke der Malerei bewundern.
Öffnungszeiten: 1.4. – 31.10.: Di-So 9-18 Uhr, 1.11. – 31.3.: Di-So 9 – 17 Uhr
Eintritt: Nov.-Mrz. 8 €, erm. 5 €, Apr-Okt. 12 €, erm. 8 €
Führung Schloss mit Park: bis 40 Pers. Pauschal 350 € (mit Park Apr-Okt), 240 € (mit Terrasse Nov-Mär).


Schloss Neue Kammern
Friedrich der Große hat die ehemalige Orangerie 1771-1774 zum prächtigen Gästeschloss im Stil des friderizianischen Rokoko umbauen lassen. Die Neuen Kammern wurde sowohl von königlichen Gästen als auch von den Familien der preußischen Könige bewohnt. Die Führung stellt Festsäle und Wohnräume vor und gibt über das gesellschaftliche Leben am Hof im 18. Jahrhundert Auskunft. Die Führung durch den Park erläutert die gesamte Anlage mit den wichtigsten Sehenswürdigkeiten des Parks. Der Schwerpunkt liegt auf den Gartenbereichen des 18. Jahrhunderts.
Öffnungszeiten: April Sa+So+Feiertag 10–18 Uhr, Mai-Okt Di-So 10-18 Uhr, Nov-April Mi-Mo 10–17 Uhr
Eintritt: 4 €, erm. 3 €
Gruppen bis 40 Pers.:im Sommer mit Park pauschal 130 €, im Winter 110 €


Bildergalerie
Niederländische, italienische und französische Renaissance- und Barockmalerei kann hier betrachtet werden, u.a. Werke von Rubens, van Dyck und Caravaggio. Direkt neben Schloss Sanssouci.
Öffnungszeiten: 1.5. – 31.10.: Di-So 10-18 Uhr
Eintritt: 3 €, erm. 2,50 €
Gruppen bis 40 Pers.: mit Park pauschal 130 € (2 Std. Führung)


Orangerieschloss
Meisterlich erbaut von Persius, Stüler und Hesse (1851-64) und veranschaulicht die Italiensehnsucht Friedrich Wilhelms IV. Sehenswert sind der Raffaelsaal, die Schlossräume, die Turmgalerie und der Aussichtsturm, von wo aus sich eine schöne Aussicht eröffnet.
Öffnungszeiten: 1.5. – 31.10.: Di-So 10-18 Uhr, 1.4. – 30.4.: Sa+So 10 – 18 Uhr
Eintritt: 4 €, erm. 3 € (inkl. Führung)
Gruppen bis 30 Pers.: 130 € mit Park


Historische Mühle
1787-1791 von van der Bosch erbaut und 1945 vollständig durch einen Brand vernichtet, wurde die historische Mühle 1993 anlässlich der 1000-Jahr-Feier-Potsdams wieder aufgebaut. Hier befindet sich auch das Besucherzentrum der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg.
Öffnungszeiten: Apr-Okt Mo-So 10-18, Nov+Jan-Mrz Sa+So 10-16 Uhr, Dez geschl.
Eintritt: 2,50 €, erm. 2 €, Kinder 1,50 €


Chinesisches Haus
Am Fuße des Terrassengartens von Sanssouci liegt dieses Kleinod, in dem Meißener sowie ostasiatisches Porzellan ausgestellt sind. Eines der wichtigsten Beispiele europäischer Chinoiserie.
Öffnungszeiten: Mai-Okt Di-So 10-18 Uhr (letzter Einlass 17:30 Uhr)
Eintritt: 2 €


Belvedere auf dem Klausberg
Der Schöne Blick auf Park Sanssouci, die hügelige, seenreiche Landschaft und die Stadt Potsdam.
Öffnungszeiten: Mai-Okt Sa+So+feiertags 10-18 Uhr
Eintritt: 2 €


Normannischer Turm auf dem Ruinenberg
Ein Panoramablick vom Schlösschen auf der Pfaueninsel bis zur Wilhelmshöhe bei Werder.
Öffnungszeiten: Mai-Okt Sa+So+feiertags 10-18 Uhr
Eintritt: 2 €


Neues Palais
Der 1763-69 erbaute prunkvollste Schlossbau Friedrich des Großen mit Königswohnung, Festsälen (wie Grottensaal / Muschelsaal) mit weitgehend original erhaltener Einrichtung und Schlosstheater zeigt den Glanz der Zeit.
Bis 27. April 2012 bleibt das Neue Palais geschlossen, bis zur Ausstellungseröffnung anlässlich des Themenjahres „Friedrich 300“.

"Friederisiko – Friedrich der Große"
Neues Palais 28. Apr - 28. Okt 2012

Zu seinem 300. Geburtstag im Jahr 2012 präsentiert die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg König Friedrich den Großen als Person und Charakter in seinem prächtigsten Schlossbau, dem Neuen Palais.
Öffnungszeiten: daily except Tu 10-19 h, Fr+Sa 10-20 h
Eintritt: 14 €, erm. 10 €, Familienticket 40 € inkl. Audioguide und Booklet (dt./engl.)
Grupppen: max. 25 Pers. 270 € pauschal, Schülergruppen 175 €, Geführte Rundgänge (max. 20 Pers,) 300 €, Schulklassen 165 €.

Römische Bäder
Das romantische Ensemble wurde zwischen 1829 und 1840 im Stil italienischer Landhäuser errichtet. Das namensgebende Römische Bad, dessen Architektur auf antike Bäder Bezug nimmt, entstand zuletzt. Manchmal gibt es hier auch Sonderausstellungen.
Öffnungszeiten: Mai-Okt Di-So 10-18 Uhr (letzter Einlass 17:30 Uhr)
Eintritt: 3 €, erm. 2,50 €

Gruppen bis 15 Personen: 30 Min.-Führung 75 €

Neuer Garten


Dieser Park wurde ab 1787 am Heiligen See als erster englischer Landschaftsgarten in Preußen angelegt. Hier liegen das Marmorpalais, eine Orangerie und das Schloss Cecilienhof. Weitere Parkarchitekturen wie die Gotische Bibliothek, die Pyramide oder die Muschelgrotte sind erhalten geblieben.
Am Neuen Garten
Öffnungszeiten: tägl. 8 Uhr bis Einbruch der Dunkelheit
Eintritt: freiwilliger Parkeintritt 2 €
ÖPNV: Tram 90, 92, 95, Bus 603


Marmorpalais
Das schöne (heute restaurierte) Palais wurde von 1787 bis 1791 von Gontard und Langhans erbaut. Es zeigt Intarsienkabinette und kostbare frühklassizistische Räume mit meist originaler Ausstattung.
Öffnungszeiten: 1.5. – 31.10.: Di-So 10-18 Uhr, 1.11. – 30.4.: Sa+So 10 – 16 Uhr
Eintritt: mit Führung 5 €, erm. 4 €
Gruppen bis 25 Pers.: im Sommer mit Park pauschal 130 €, im Winter ohne Park pauschal 75 €


Schloss Cecilienhof
1914-17 von Schultze-Naumburg erbaut wurde hier 1945 Nachkriegsgeschichte geschrieben. Vom 17. Juli - 2. August fand hier die Potsdamer Konferenz statt. Außerdem befinden sich hier die Wohnräume des letzten Kronprinzenpaares.
Öffnungszeiten: 1.4. – 31.10.: Di-So 9-18 Uhr, 1.11. – 31.3.: Di-So 9 – 17 Uhr
Eintritt: 6 €, erm. 5 €
Gruppen bis 40 Pers.: im Sommer mit Park pauschal 200 €, ohne Park ganzjährig 130 €


Belvedere auf dem Pfingstberg
Das in der Mitte des 19. Jahrhunderts erbaute Schloss bietet vom restaurierten Westturm und Ostturm eine herrliche Aussicht über den Neuen Garten und Potsdam.
Öffnungszeiten: 1.4. – 31.10.: Di-So 10-18 Uhr, 1.6. – 31.08. 10 – 20 Uhr, März+November Sa+So 10 – 16 Uhr
Eintritt: 3,50 €, erm. 2,50 €


Park Babelsberg


Schloss Babelsberg
Das Schloss über der Glienicker Lake entstand nach Plänen von Schinkel 1834-35 im englischen Tudorstil. 1844-49 fand unter Persius und Strack ein Umbau statt. Im von Lenné und Fürst Pückler im 19. Jh. gestalteten Park sind weite Blicke in die Potsdamer Kulturlandschaft möglich. Neben dem Schloss befinden sich auch der Flatowturm, das Maschinenhaus und die Gerichtslaube.
Im Park Babelsberg, Bus 694
Wegen Sanierungsmaßnahmen ist das Schloss Babelsberg bis auf weiteres geschlossen.


Flatowturm
„Schöne Aussichten“ nicht nur von den Zinnen des Turms aus, sondern auch in der gleichnamigen Dauerausstellung zur Geschichte des Babelsberger Parks.
Öffnungszeiten: Mai-Okt Sa+So+feiertags 10-18 Uhr
Eintritt: 2 €


anderswo


Krongut Bornstedt
400 Meter vom Schloss Sanssouci entfernt liegt das ehemalige Mustergut der Hohenzollern. Ende der 90er Jahre wurde es vollständig restauriert und ist nun ein Ort, an dem brandenburgisch-preußische Geschichte erlebt werden kann. Mit Shops, Glasbläserei, Café und Brauerei mit Biergarten, viele Veranstaltungen und Märkte.
Ribbeckstr. 6/7
Öffnungszeiten: tägl. 10-19 Uhr
Eintritt: frei (Sondereintritt bei Märkten und Veranstaltungen)
ÖPNV: Bus 614, 695 Tram 92


Jagdschloss Stern
Dieses Schloss wurde 1730-32 im Auftrag von Friedrich Wilhelm I. im Stil eines holländischen Bürgerhauses erbaut. Es liegt in der ehemaligen Parforceheide zwischen Berlin und Potsdam.
An der Parforceheide 74
Park Sanssouci
ÖPNV: Bus 694, 601, Tram 92, 96


Sacrower Heilandskirche
Das jenseits der Havel gelegene Juwel von eine Kirche seht Ihr z.B. schon von der Glienicker Brücke aus wie einen Diamanten funkeln. Mit Wassertaxi oder Fähre (komplizierte Busstrecke) übergesetzt und Ihr betretet einen Schlosspark vom feinsten. Restauration und Kunstauktionen im Schloss. Aber nicht nur Kirche, Park und Schloss lohnen, auch der Ort Sacrow ist bezaubernd und der gleichnamige See
kristallklar.
Fährstraße, Bus 612, 614, 650
Öffnungszeiten: Nov–Feb Sa-So 11–16:30 Uhr, Mär-Apr Di–So 11–17, Mai-Sep –18, Okt -17:30 Uhr